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Mit BILDUNG spielt man nicht. Oder?

Die Aufgabe der bildenden Gestaltung des sozialen räumlichen Ortes unserer Jugendarbeit hat zwei Dimensionen: Es geht einerseits darum, dass Jugendliche ihren Bildungsraum selbsttätig und selbstbestimmt gestalten können. Das bezieht sich beispielsweise auf die Einrichtung und Ausgestaltung von Gruppen- und Lebensräumen. Deshalb bieten wir unseren Teilnehmern permanent an, das Jugend- und Freizeitzentrum am Dümmer (und weiteres in ihrem Lebensraum) nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Dabei muten wir ihnen so viel Selbstbestimmung und Selbstverantwortung wie nur irgend möglich zu.

Auf der anderen Seite geht es um die Ausgestaltung des sozialen “Raumes”, des gemeinsamen Zusammenlebens. Deshalb findet Jugendbildungsarbeit bei uns nicht in einzelnen Seminarstunden statt, sondern in Wochenendkursen von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag oder in den Bildungswochen in Oster-/ bzw. Herbstferien an sechs kompletten Tagen. Auch in den Sommerferien gibt es spezielle mehrtägige Angebote. Während der gesamten Zeit leben die
Mitarbeiter/innen gemeinsam mit den Jugendlichen (meist) im JFZ. Nicht nur in den klassischen Kurszeiten, sondern auch in der restlichen Zeit wird gemeinsam agiert. In der gemeinsam gestalteten Organisation des gesamten “Lebensprozesses” während der Bildungskurse entsteht eine Nähe zwischen Erwachsenen und Jugendlichen, die viele aus anderen Alltagserfahrungen kaum noch kennen.